Industrielle Reinigung 4.0 - ADVITEC

ADVITEC - Kompetenter Partner für Forschung und Wissenschaft

Konzentrierte ADVITEC-Software-Entwicklungskompetenz für die industrielle Reinigung 4.0

Warum ist branchenspezifische Fachkompetenz beim Software-Engineering so wichtig? Muss ein Programmierer denn nicht lediglich fachliche Vorgaben 1:1 in Code übersetzen, egal aus welcher Fachabteilung und für welche Branche? Die Wirklichkeit sieht anders aus: Erst beim Sammeln, Strukturieren, Bewerten und Umsetzen von Anforderungen werden Prozesse, Bedingungen und Szenarios konkret genug, um Schwächen bei der Bedarfsformulierung sowie an bestehenden oder geplanten Prozessen zu erkennen. Das gilt umso mehr bei kooperativen Forschungsvorhaben, in denen gemeinsam Neuland betreten wird. Dabei tauchen Softwareentwickler und -architekten wie wir von ADVITEC in der Regel so tief in die Materie ein, dass wir den Spezialisten schon bald ganz selbstverständlich als kompetenter Sparringspartner dienen.

An der Schnittstelle Reinigungstechnik, Softwareentwicklung und 3D-Simulation

Wenn ADVITEC also Branchenexpertise in der Virtualisierung industrieller Reinigungs- und hygienegerechter Produktionsverfahren ausweist, hat das klare Gründe: Seit fünf lehrreichen Jahren ist ADVITEC Forschungspartner u. a. des Fraunhofer Instituts IVV, der führenden deutschen Forschungseinrichtung im Bereich komplexer Spritzreinigungsverfahren und -methoden. ADVITEC steht seit Langem in intensivem Austausch mit erfahrenen Ingenieuren aus dem Bereich industrielle Bauteile- und Behälterreinigung und konnte so ein tiefes Verständnis für das Software-Engineering in der Reinigungsdigitalisierung entwickeln. Zusätzlich ist ADVITEC dank über 20 Jahren Beratungskompetenz in großen Softwareentwicklungsprojekten der öffentlichen Hand in der Lage, auch komplexe Forschungskooperationen zu koordinieren, zu steuern und zu moderieren, und hat schon deshalb notwendigerweise den Blick über den Tellerrand einer reinen Softwareentwicklung hinaus.

Forschungsvorhaben SIMKOR und ADVISIM3D

Den Anfang machte 2015 ein mit Mitteln des Bundesministeriums für Forschung und Entwicklung gefördertes Forschungsprojekt zur Entwicklung einer Software zur Durchführung virtueller Reinigbarkeitstests und Simulation komplexer Spritzreinigungssysteme: SIMKOR. ADVITEC spielte dabei als Konsortialführer auch seine enorme Beratungserfahrung im Projektmanagement aus, indem es die effiziente Zusammenarbeit mehrerer Forschungspartner und Branchenvertreter der Reinigungsindustrie orchestrierte.

Das Jahr 2020 soll SIMKOR endgültig als Leuchtturmprojekt adeln, denn natürlich sind öffentlich geförderte Forschungsvorhaben kein Selbstzweck, sondern haben die Entwicklung marktreifer Produkte mit maximalem Nutzen für Gesellschaft, Industrie und Umwelt zum Ziel. Ein solches Produkt kommt in Kürze unter dem Markennamen ADVISIM3D als grundständig aus SIMKOR neuentwickelte Standardanwendung für die Pharma-, Lebensmittel-, Kosmetik- und Bauteilindustrie auf den Markt.

Von der Tankreinigung mit statischen und rotierenden Systemen, über die Reinigung von komplexen Verarbeitungsanlagen bis hin zur industriellen Bauteilreinigung kann die Software ein wichtiges Werkzeug für jeden Konstrukteur von Spritzreinigungssystemen werden.

Ein Launch, der ADVITEC und den anderen Konsortialpartnern viel Rückenwind geben wird.

Laufende Forschungsvorhaben mit ADVITEC-Beteiligung

Die ADVITEC-Branchenexpertise fließt zudem bereits in zwei neue Kooperationsprojekte rund um die Virtualisierung industrieller Reinigungs- und hygienegerechte Produktionsverfahren ein.

Das aus Mitteln des BMBF VDI/VDE geförderte Verbundprojekt LocSens dient der Entwicklung eines Multi-Sensorsystems zur Standorterfassung von Servicerobotern im rauen industriellen Umfeld. Es läuft im Rahmen des Gesamtvorhabens SensoRob noch bis Ende 2021.

Das vom BMWi (VDI/VDE – ZIM) bis November 2021 geförderte Kooperationsprojekt CleanHand ‒ CleanAssistant hat die Entwicklung eines virtuellen Zwillings für ein virtuelles Assistenzsystem zum Ziel.

Perspektive von ADVITEC als Forschungspartner für die Software-Entwicklung im Branchenumfeld industrielle Reinigung

ADVITEC hat die industrie- und forschungsnahe Softwareentwicklung für die industrielle Reinigung längst zum strategischen Schwerpunktthema erklärt. Aus diesem Grund hat ADVITEC sich entschieden, der Transferallianz Reinigung 4.0 einem kooperativen Forschungsvorhaben zur Entwicklung adaptiver Reinigungssysteme beizutreten und seine Kompetenz als Koordinator, Innovationstreiber und Softwareentwicklungspartner mit hohem Branchen-Know-how einzubringen.

Die Transferallianz Reinigung 4.0 wird im Rahmen des Programms „RUBIN – Regionale unternehmerische Bündnisse für Innovation“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung bis Ende 2024 gefördert und soll regionale Synergien für Forschung, Industrie und Vermarktung schaffen. ADVITEC betrachtet das als idealen Rahmen, um neuen Anforderungen an intelligente Reinigungssysteme mit der gebündelten Kompetenz sächsischer Unternehmen zu begegnen und diese zielgerichtet in innovative Produkte umzusetzen und erfolgreich auf den Markt zu bringen und in der Branche zu etablieren.

Hand in Hand mit seinen hochkarätigen Forschungs- und Industriepartnern unternimmt ADVITEC damit gleichzeitig einen passionierten Versuch, den Ehrentitel der sächsischen Landeshauptstadt Dresden als Elbflorenz mit neuer Bedeutung aufzuladen. Denn das italienische Original gilt ja nicht nur in Sachen Kunst als Wiege der Renaissance, sondern konnte seinerzeit auch als Tempel der Wissenschaft und Wirtschaftsmacht glänzen. Ein Vorbild, dem man gern nacheifert.

Ihr Ansprechpartner

Dipl.-Informatiker Norbert Ebersbach – Geschäftsführer/Senior IT-Consultant und Spezialist für Management und Controlling umfangreicher IT-Vorhaben

Norbert Ebersbach

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